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Mauritia Mack besucht Kinderklinik am Ortenau Klinikum in Offenburg

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Prominente Unterstützerin zahlreicher sozialer Projekte übernimmt Schirmherrschaft der Kinderklinik Ortenau

Bild: Mauritia Mack besucht Kinderklinik am Ortenau Klinikum in Offenburg

(v.l.n.r.) Stellvertretende Pflegedirektorin Eva Müller, Ärztlicher Direktor Professor Dr. Jörg Laubenberger, Patientenfürsprecherin Ingrid Fuchs, Chefarzt Stefan Stuhrmann, Schirmherrin Mauritia Mack, Ortenau Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller und Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger. © Ortenau Klinikum

Offenburg, 24. Juli 2017 – Die Kinderklinik am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach hat eine prominente Unterstützerin für die medizinische Versorgung von Kindern in der Ortenau gewinnen können. Mauritia Mack, Ehefrau von Europa-Park Inhaber Jürgen Mack, hat die Schirmherrschaft für die hochspezialisierte Kinderklinik im Ortenaukreis übernommen. Bei einem Besuch konnte sie kürzlich einen Eindruck vom großen medizinischen Leistungsspektrum der Kinderklinik in Offenburg gewinnen.

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit, die Kinderklinik Ortenau zukünftig als Schirmherrin zu unterstützen. Sowohl fachlich als auch menschlich sind junge Patienten und ihre Eltern hier in hervorragenden Händen. Es beeindruckt mich zutiefst, mit wie viel Engagement und Leidenschaft sich das kompetente Ärzteteam um Chefarzt Dr. Stuhrmann und das fürsorgliche Pflegepersonal dafür einsetzen, kranken Kindern zu helfen und den neugeborenen Frühchen ihren teils schwierigen Start ins Leben zu erleichtern“, betonte Mauritia Mack.

Begrüßt wurde Schirmherrin Mauritia Mack von Ortenau Klinikum Geschäftsführer Christian Keller und der Klinikleitung mit der stellvertretenden Pflegedirektorin Eva Müller, dem Ärztlichen Direktor Professor Dr. Jörg Laubenberger und Verwaltungsdirektor Mathias Halsinger. Auch Patientenfürsprecherin Ingrid Fuchs, die auch Mitbegründerin des Fördervereins Spitalverein Offenburg ist, begrüßte die Besucherin.

„Ich freue mich und danke Ihnen, dass Sie die Schirmherrschaft übernommen und sich heute Zeit für diesen Besuch genommen haben“, betonte Christian Keller. Bei einem Rundgang durch die Kinderklinik erläuterte Chefarzt Dr. Stefan Stuhrmann das breite, medizinische Leistungsspektrum und die Besonderheiten der Kinderheilkunde und Jugendmedizin. So seien beispielsweise bei Frühgeborenen  bis zum Jugendlichen 400 bis 500 verschiedene Krankheitsdiagnosen möglich, während es bei Erwachsenen nur rund 200 Diagnosen gibt. Zugleich würden in einer Kinderklinik ein hoher Zeitaufwand und daher auch hohe Personalkosten anfallen. Aus diesem Grund seien die Fallpauschalen, die eine Kinderklinik als Vergütung für eine Behandlung bekämen, nicht ausreichend, da sie sich an der ohnehin schon knappen Vergütung in der Erwachsenenmedizin orientierten. Für spezielle Geräte und Anschaffungen, wie sie gerade in der Kindermedizin wünschenswert seien, fehle deshalb oft das Geld. Spenden, wie sie bereits schon jetzt durch den Spitalverein Offenburg unter dem Vorsitz von Professor Dr. Laubenberger oder den Förderverein der Kinderklinik unter dem Vorsitzenden Dr. Christoph Jopen aufgebracht würden, seien deshalb sehr wichtig und willkommen.

Chefarzt Dr. Stuhrmann wendete sich gegen das verbreitete Bild einer Klinik, „in der Kinder mit dem Teddy unterm Arm und im Bett sitzend betreut werden“. Nicht selten gehe es um die Behandlung schwerster, lebensgefährlicher Erkrankungen. Moderne und kostspielige Geräte, geeignete Räumlichkeiten und hochqualifizierte Ärzte und Pfleger seien dafür notwendig. Besonders deutlich wurde dies am Beispiel der Frühgeborenenstation der Kinderklinik. Rund 600 Früh- und Neugeborene werden hier pro Jahr aufgenommen und rund um die Uhr in enger Einbeziehung der Eltern betreut, davon rund 30 Frühchen unter 1250 Gramm. Bei der Qualität der Versorgung von Frühgeborenen sei die Kinderklinik in Offenburg unter den führenden Kliniken im Südwesten, konnte Dr. Stuhrmann mit Vergleichszahlen eines unabhängigen Internetportals belegen.

Sie sei sehr beeindruckt und habe großen Respekt vor der Arbeit des gesamten Personals in der Kinderklinik, sagte die neue Schirmherrin zum Abschluss des Besuches: „Im Rahmen meines Ehrenamtes möchte ich gerne auf die hohe medizinische Qualität sowie die wertvolle und unverzichtbare Arbeit der Kinderklinik Ortenau aufmerksam machen. Ich hoffe, dass die positive Energie des Europa-Park und unseres Familienunternehmens in Zukunft ein Stück weit zur Reputation der Kinderstation und schnellen Genesung der kleinen Patienten beitragen kann.“

Die Fachklinik am Standort Ebertplatz umfasst 46 Planbetten und deckt das gesamte Spektrum der Kinderheilkunde und Jugendmedizin ab. Bei längerem Klinikaufenthalt können Kinder und Jugendliche durch die Klinikschule von Lehrkräften des Schulamtes unterrichtet werden. Die intensivmedizinische Betreuung Neu- und Frühgeborener sowie von Kindern und Jugendlichen zählen ebenso zum Angebot der Klinik wie auch regelmäßige Diabetesschulungen. Die Kinderklinik ist Teil des Mutter-Kind-Zentrums und erfüllt die Anforderungen an ein Perinatalzentrum Level 1, also der höchsten neonatologischen Versorgungsstufe. Außerhalb der Sprechstunden der niedergelassenen Kinderärzte und der KV-Notfallsprechstunde versorgt die Klinik Kindernotfälle in einer Kindernotaufnahme. In der Tagesklinik bietet die Einrichtung umfangreiche apparative Untersuchungen an: Sonographie, Echokardiographie, EKG, EEG, Lungenfunktion, Schweißtest, ph-Metrie.

Patientenzeitschrift Heft 13

Die Ortenau Gesundheitswelt informiert Patienten und Besucher des Ortenau Klinikums halbjährlich über wichtige Gesundheitsthemen wie Prävention, Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten.


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