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Medizin und Gesundheit | Artikel Aktueller Artikel

Wenn aus einer Idee Realität wird: Das Nachbarschaftshaus „Alter Sportplatz“ in Biberach

Kinder spielen auf der Wiese, daneben plaudern Senioren in gemütlicher Runde auf Bänken. Im Hintergrund schmiegen sich freundliche Mehrfamilienhäuser in die Landschaft. Was wie ein Ausflug von Großeltern und ihren Enkeln zum Sportplatz aussieht, ist das Konzept, das hinter dem Begriff des „Quartiersgedanken“ steht.

Das Nachbarschaftshaus "Alter Sportplatz" in Biberach © Architekturbüro Ringwald III, Biberach

Marco Porta © Ortenau Klinikum

Unter diesem Leitgedanken wird im Juli das Nachbarschaftshaus „Alter Sportplatz“ in Biberach eröffnet: Dahinter verbirgt sich ein Mehrgenerationen-Areal mit Tagespflegeeinrichtung, ambulant betreuter Wohngemeinschaft und betreuter Seniorenwohnanlage. Auch ein Kindergarten und ein Mehrfamilienhaus mit neun Wohnungen entstehen dort.  

Vielfältige Expertise unter einem Dach
Im durchdacht aufgebauten Nachbarschaftshaus befinden sich sieben rollstuhlgerechte und nach neuesten Standards ausgestattete Seniorenwohnungen mit je einem Tiefgaragenstellplatz. Das Erdgeschoss beherbergt eine Tagespflegeeinrichtung mit Platz für 18 Senioren, die den Tag nicht mehr alleine verbringen können oder wollen. Die Tagesgäste werden zur größtmöglichen Entlastung der pflegenden Angehörigen von einem Fahrdienst zuhause abgeholt und wieder zurückgebracht. Abgerundet wird dieses Konzept durch den gemeinnützigen Verein „Hilfe von Haus zu Haus e.V.“, der ebenfalls seinen Sitz im Parterre hat. Der Verein sieht sich als Ergänzung zu ambulanten Pflegediensten und unterstützt ältere Menschen bei Aufgaben in ihrer eigenen Wohnung mit dem Ziel, die Lebensqualität von Senioren langfristig zu erhalten. Ihre Arbeit wird auch im Nachbarschaftshaus bedeutend Einfluss nehmen.  

Wie in der eigenen Wohnung – die ambulant betreute Wohngemeinschaft
Im ersten Obergeschoss des Nachbarschaftshauses „Alter Sportplatz“ ist eine Innovation angesiedelt: Die ambulant betreute Wohngemeinschaft mit acht Einzelzimmern. Deren Angebot richtet sich an Menschen, die selbstbestimmt und in Eigenverantwortung wohnen möchten und keine dauerhaften Hilfestellungen benötigen. Der Alltag bietet hier viele Freiräume und unterscheidet sich kaum vom bisherigen Wohnen. Das spiegelt sich auch in der Gestaltung der Räumlichkeiten wider: Die Zimmer der Bewohner sind als private Wohn- und Rückzugsräume angelegt. Sie verfügen über ein eigenes barrierefreies Bad mit Dusche und WC und können gänzlich nach dem Geschmack der Bewohner eingerichtet werden. Wer Lust auf Gesellschaft hat, findet in den gemeinschaftlich genutzten Räumen im Ess- und Wohnbereich Gleichgesinnte für Freizeitaktivitäten, Gespräche und gemeinsame Hausarbeit.

In Kombination mit dem geplanten Kindergarten und dem Mehrfamilienhaus entsteht so eine generationenübergreifende Institution, von der Jung und Alt gleichermaßen profitieren werden und die das Zusammenleben in der Gemeinde nachhaltig positiv verändern wird.


[Ihr Pflege- und Betreuungsheim vor Ort]

Pflege- und Betreuungsheim Ortenau Klinikum
Marco Porta
Fußbach 5
77723 Gengenbach
Tel. 07803 805-0
E-Mail: info.pb@ortenau-klinikum.de 

 

Hinweis:

Die hier publizierten Beiträge sind redaktionell und die darin enthaltenen Angaben zu Daten, Fakten, Kontakten o.ä. werden nicht aktualisiert. Zur näheren Information besuchen Sie bitte die jeweiligen Fachkliniken auf der Website des Ortenau Klinikums.

Patientenzeitschrift Heft 17

Die Ortenau Gesundheitswelt informiert Patienten und Besucher des Ortenau Klinikums halbjährlich über wichtige Gesundheitsthemen wie Prävention, Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten.


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