Kontrast:
Seitenzoom:
aA

Medizin und Gesundheit | Artikel Aktueller Artikel

Höchste Behandlungsstandards erneut bestätigt: Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim erhält wiederholt Zertifizierung als Brustzentrum

Ein einziger Satz kann die Welt eines Menschen in ihren Grundfesten erschüttern. So zum Beispiel, wenn Betroffene die Diagnose Brustkrebs erhalten. Ein Ausnahmezustand, der durch die wichtigen Entscheidungen, die nun getroffen werden müssen, noch erschwert wird. Wo findet sich die bestmögliche Therapie? Wie können die Therapiepläne der verschiedenen fachlichen Einrichtungen koordiniert werden? Gibt es Unterstützung dabei, diesen Weg durchzustehen?

Muneer Mansour und Dr. Sabine Dohnicht mit dem Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft. © Ortenau Klinikum

Muneer Mansour © Ortenau Klinikum

Die Diagnose Mammakarzinom – so der Fachbegriff für Brustkrebs – ist ein herber Schicksalsschlag, der schnell eine komplexe Behandlung erfordert. Die Zusammenarbeit verschiedenster Fachrichtungen nach höchsten medizinischen Standards ist der Schlüssel zu einer guten Prognose und nach diesem Credo behandelt zu werden entsprechend elementar für die Betroffenen. Als Wegweiser zu einer bestmöglichen Behandlung fungieren die Zertifizierungen der Deutschen Krebsgesellschaft. Diese hat die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Ortenau Klinikum in Lahr gemeinsam mit der Uniklinik Freiburg zum wiederholten Male erhalten und darf sich nun weiterhin als zertifiziertes Brustzentrum bezeichnen.

Komplexe Anforderungen gehen der Auszeichnung voraus

„In allen Bereichen konnten wir erneut mit guten Ergebnissen belegen, dass wir die hohen Standards der Deutschen Krebsgesellschaft voll erfüllen“, zeigen sich Muneer Mansour, Chefarzt und ärztlicher Leiter des Brustzentrums und Funktionsoberärztin Dr. Sabine Dohnicht stolz über die erneute Ausstellung von OnkoZert, die das Spezialisten-Netzwerk des zertifizierten Brustzentrums schon seit 2003 führt. Voraussetzung für eine solche Zertifizierung ist die Erfüllung umfangreicher Vorgaben für verschiedene Bereiche, unter anderem der interdisziplinären Zusammenarbeit, der Fachpflege und der Nachsorge. Das gewährleistet für die Betroffenen einerseits eine gute Behandlungslogistik sowie andererseits auch eine hohe Behandlungsqualität.

Gute Prognose für Behandlung in Brustzentren

Diese interdisziplinäre Vernetzung zahlt sich im Verlauf der Krankheit aus. „Betroffene, die in zertifizierten Brustzentren behandelt werden, weisen eine deutlich bessere Prognose auf als solche, die in Einrichtungen mit ähnlichem Schwerpunkt behandelt wurden“, erläutert Chefarzt Mansour. „Die Verknüpfung von modernsten Diagnose-, Therapie- und Nachsorgemöglichkeiten und Spezialisten unter einem Dach ermöglichen schnelle medizinische Reaktionen auf Befunde und Bedürfnisse der Patienten.“

So wird den Betroffenen in einer ohnehin aufreibenden Lebensphase die kräftezehrende Suche nach den richtigen Spezialisten und die Gewöhnung an ein jeweils neues Umfeld in den verschiedenen Stadien der Therapie erspart. Das Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft weist den Patientinnen stattdessen den Weg zu einer behandelnden Einrichtung, der sie getrost in allen Stadien des Krankheits- und Genesungsverlaufs vertrauen können. 

 

Ihre Fachklinik vor Ort 

Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Brustzentrum
Ortenau Klinikum Lahr-Ettenheim
Betriebsstelle Lahr
Muneer Mansour
Klostenstraße 19
77933 Lahr
Telefon: 07821 93-2551
E-Mail: gyngebh.lah@ortenau-klinikum.de 

 

Hinweis:

Die hier publizierten Beiträge sind redaktionell und die darin enthaltenen Angaben zu Daten, Fakten, Kontakten o.ä. werden nicht aktualisiert. Zur näheren Information besuchen Sie bitte die jeweiligen Fachkliniken auf der Website des Ortenau Klinikums.

Bitte beachten Sie:

Die hier publizierten Beiträge sind redaktionell und die darin enthaltenen Angaben zu Daten, Fakten, Kontakten o.ä. werden nicht aktualisiert. Zur näheren Information besuchen Sie bitte die jeweiligen Fachkliniken auf der Website des Ortenau Klinikums.