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Medizin und Gesundheit | Artikel Aktueller Artikel

„Gelenkersatz ist ein Routine-Eingriff“

Fragen an Dr. Bruno Schweigert, Chefarzt der Orthopädie am Ortenau Klinikum Offenburg-Gengenbach.

Dr. Bruno Schweigert

Wie kann man Gelenkverschleiß und damit einer Arthrose vorbeugen?

Eine sinnvolle Form der Prophylaxe ist vor allem ein gesunder Lebensstil, das heißt: regelmäßige körperliche Bewegung sowie eine gesunde und ausgewogene Ernährung, denn einer der gravierendsten Faktoren bei der Entstehung von Gelenkarthrosen ist Übergewicht. Wichtig ist es zudem, bei Verletzungen oder Beschwerden der Gelenke schnellstmöglich einen Arzt zu konsultieren, denn die Schon-Haltung, die eine beginnende Gelenkerkrankung verursacht, verschlimmert die Arthrose erheblich und sorgt für Schäden an anderen Gelenken.

Welche operativen Möglichkeiten gibt es, um eine Arthrose zu behandeln?

Zunächst einmal ist wichtig anzumerken, dass ein operativer Eingriff immer die letzte Lösung darstellen sollte, denn das eigene Gelenk ist immer am besten. Wenn der Verschleiß eine Erhaltung des eigenen Gelenks jedoch unmöglich macht, setzten wir auf Gelenksersatzprothesen - für spezialisierte Kliniken ist der Gelenkersatz mittlerweile ein Routine-Eingriff. Dabei greifen wir auf moderne Werkstoffe wie etwa Titan und moderne minimalinvasive Operationstechniken zurück. Titan weist ein ausgezeichnetes Einbauverhalten auf und der Patient muss das Bein nicht lange entlasten. Denn minimalinvasive Operationstechniken erlauben eine Frühmobilisation. Auch sportliche Betätigung ist mit künstlichen Gelenken ohne Probleme möglich.

Patientenzeitschrift Heft 16

Die Ortenau Gesundheitswelt informiert Patienten und Besucher des Ortenau Klinikums halbjährlich über wichtige Gesundheitsthemen wie Prävention, Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten.


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