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Medizin und Gesundheit | Artikel Aktueller Artikel

„Es musste etwas passieren!“ – Orthopädie Ortenau verhilft Patienten zu verbesserter Lebensqualität

Ob Schmerzen im Knie oder in der Hüfte – kranke Gelenke lassen den Alltag zur Qual werden. Die Lebensqualität nimmt ab, man verlässt das Haus nur noch selten und die eigenen Gedanken kreisen nur noch um den Schmerz. Doch es gibt ein Entkommen aus dem Teufelskreis: Dr. Bruno Schweigert, Chefarzt der Orthopädie Ortenau in Kehl, konnte schon vielen Patienten aus dieser Situation heraushelfen.

Fünfzehn Jahre Leidensgeschichte hatte Tina Bürg hinter sich, als Dr. Schweigert und sein Team ihr endlich zur vollständigen Genesung verhelfen konnten. „Sie war erst 44, als sie unsere Orthopädische Klinik zum ersten Mal aufsuchte“, erinnert sich der Chefarzt. Zu diesem Zeitpunkt sei ihre Arthrose noch nicht so weit fortgeschritten gewesen, dass ein kompletter Austausch des Kniegelenks notwendig gewesen wäre, so der Experte. Ein Eingriff zur Begradigung ihrer O-Bein-Haltung, die die Beschwerden begünstigten, brachte Frau Bürg sieben problemfreie Jahre ein.

Als der Schmerz wiederkehrte und auch Cortisonspritzen nicht mehr halfen, überwand sie sich zu einer Knieprothese. „Frau Bürg hatte mir zuvor berichtet, dass sie allergisch auf Modeschmuck reagiert. Wir haben daher eine Prothese verwendet, die siebenfach mit Keramik beschichtet ist“, so Dr. Schweigert. Hierdurch konnte jegliches Risiko vermieden werden. Und auch sonst sind bisher keine Schwierigkeiten aufgetreten: „Inzwischen sind zwei Fasente vergangen und ich konnte jedes Mal unbeschwert die Veranstaltungen durchtanzen“, berichtet Frau Bürg. „Ich freue mich, wieder uneingeschränkt mit meinen Hunden laufen zu können, Rad zu fahren und nach längerem Sitzen ohne Schmerzen aufzustehen – das war nicht immer möglich.“

„Ich mache eigentlich alles und ich bin schmerzfrei“

Besonders das Radfahren lag auch Richard Geiler sehr am Herzen. Die Diagnose einer Hüftgelenks-Arthrose war daher umso schlimmer für ihn. Seine Schmerzen wurden immer unerträglicher, bis sogar alltägliche Dinge wie Treppensteigen zur Belastung wurden. „Irgendwann wurde es so schlimm, dass ich mir nicht einmal mehr meine Schuhe zubinden konnte“, erinnert er sich. „Es musste etwas passieren!“ Daher unterzog er sich zwei Eingriffen bei Dr. Schweigert – beide erfolgreich. Bereits fünf Wochen nach seiner zweiten Operation saß er wieder auf dem Rennrad. Heute ist er über 60 und fährt seinen Altersgenossen sogar auf steilen Alpenpässen davon.

Auch Bettina Müller ist heute wieder genesen. „Ich kann jeden Sport treiben. Ich fahre Ski, ich wandere, ich laufe – ich mache eigentlich alles und ich bin schmerzfrei“, berichtet sie. Das war jedoch nicht immer so. In ihrem Fall machte sich die Arthrose zunächst mit leichten Stichen in der Hüfte bemerkbar. Kritisch wurde die Situation bei einem Besuch im Freizeitpark: „Als mein Sohn auf ein Karussell zurannte, lief ich reflexartig hinterher. Plötzlich spürte ich meinen linken Fuß nicht mehr und stürzte zu Boden“, berichtet Bettina Müller. Um Freude an Leben und Bewegung wiederherzustellen, entschied auch sie sich für eine Hüft-OP am Ortenau Klinikum.

Eine echte Steigerung der Lebensqualität

Weltweit ist Arthrose, der frühzeitige Verschleiß von Knorpeln, die häufigste Gelenkerkrankung. „Ursache ist meist eine zu hohe Belastung, etwa aufgrund erhöhten Körpergewichts, angeborener oder verletzungsbedingter Fehlstellungen der Gelenke oder von Bewegungsmangel“, erklärt Dr. Bruno Schweigert. Arthrose entsteht, wenn die schützende Knorpelschicht in den Gelenken dünner wird, bis die Knochen aufeinander reiben und sich verformen. Eine Operation sei nicht immer sofort notwendig, so der Chefarzt. Erst wenn alle konservativen Maßnahmen wie Physiotherapie oder lokale Schmerztherapien nicht mehr weiterhelfen, wird der Einsatz einer Prothese in Betracht gezogen. Dieser kann eine echte Steigerung der Lebensqualität ermöglichen: „Egal ob Schwimmen, Langlauf oder Nordic Walking – Sport ist dann kein Problem mehr“, berichtet der Experte.

Experten blicken auf jahrzehntelange Erfahrung zurück

Aber nicht nur der Ersteinsatz von Endoprothesen gehört zum Spezialgebiet des Endoprothetikzentrums der Maximalversorgung: Zahlreiche Patienten aus ganz Baden-Württemberg suchen die Kehler Orthopädie zur Revision ihrer Endoprothesen auf. „Die Patienten wissen, dass sie sich auf uns verlassen können“, so Dr. Schweigert. Das Vertrauen der Betroffenen beruht unter anderem auf der Auszeichnung der Klinik durch die unabhängige Zertifizierungsstelle Endocert. „Wir sind die größte Fachklinik der Region für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie sowie Orthopädische Rheumatologie, die über ein zertifiziertes Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung verfügt.“, berichtet Dr. Schweigert, der als Spezialist für ärztliche Zweitmeinungen im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie geführt wird.

Die Behandlungskonzepte der Endoprothetik in Kehl beruhen auf jahrzehntelanger Erfahrung mit jährlich rund 2.500 stationären und ambulanten Operationen. „Dabei setzen wir die neuesten technischen Möglichkeiten der modernen Orthopädie ein“, betont der Chefarzt, „wie beispielsweise minimalinvasive und Fast Track Chirurgie oder besser gesagt: Der Pfad der raschen Genesung.“ Das gesamte Leistungsspektrum präsentiert die Fachklinik jetzt auch auf ihrem neuen Website-Auftritt. Besuchen Sie die Orthopädie Ortenau in Kehl mit Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung unter www.endoprothetik-zentrum.ortenau-klinikum.de/

 

 

Ihre Fachklinik vor Ort

Ortenau Klinikum Kehl
Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Orthopädische Rheumatologie Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung
Dr. Bruno Schweigert
Kanzmattstraße 2
77694 Kehl
Tel. 07851 873-3001
E-Mail: orthopaedie.og@ortenau-klinikum.de

 

 

Bitte beachten Sie:

Die hier publizierten Beiträge sind redaktionell und die darin enthaltenen Angaben zu Daten, Fakten, Kontakten o.ä. werden nicht aktualisiert. Zur näheren Information besuchen Sie bitte die jeweiligen Fachkliniken auf der Website des Ortenau Klinikums.