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„Die Endoprothetik in Deutschland wird auf einem sehr hohen Niveau angeboten.“

Fragen an Dr. med. Holger Haas, Vorsitzender der Zertifizierungskommission

Dr. med. Holger Haas

EndoCert ist das weltweit erste Zertifizierungssystem in der Endoprothetik. Mit welchem Ziel wurde dieses Zertifizierungssystem entwickelt?

Die Endoprothetik in Deutschland wird bereits auf einem sehr hohen Niveau angeboten. Doch nur durch ständige Weiterentwicklung werden wir alle besser. Dieses Bemühen wird durch die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems unterstützt. Unterzieht man sich dabei einer externen Überwachung, entspricht dies einer Zertifizierung. Gemeinsam mit dem Endoprothesenregister Deutschland bildet EndoCert eine der beiden Säulen der Qualitätsinitiative unserer Fachgesellschaft im Bereich der Endoprothetik.

Wie läuft eine Zertifizierung ab?

Die Klinik bearbeitet die von EndoCert im Rahmen eines Expertengremiums auf wissenschaftlicher Basis formulierten Anforderungen und stellt die Umsetzung bzw. Zielerreichung dar. In einem Audit wird dann vor Ort geprüft, inwieweit die Angaben nachvollziehbar sind und die Anforderungen erfüllt werden. Erst wenn alle dabei festgestellten Abweichungen behoben sind, wird das Zertifikat erteilt.

Wie profitieren Patienten von der Zertifizierung?

Für Patienten ist am erteilten Zertifikat leicht zu erkennen, ob eine Einrichtung bzw. Klinik die hohen Qualitätsanforderungen von EndoCert erfüllt. Auch wenn nicht alle Komplikationen vermieden werden können, ist in zertifizierten Häusern zumindest alles dafür getan, Fehler zu vermeiden und mögliche Komplikationen direkt und konsequent zu behandeln.

Kontakt

EndoCert GmbH
Straße des 17. Juni 106–108
10623 Berlin
Tel. 030 340 60 36 30
Fax 030 340 60 36 31
E-Mail: info@endocert.de
Internet: www.endocert.de

Patientenzeitschrift Heft 16

Die Ortenau Gesundheitswelt informiert Patienten und Besucher des Ortenau Klinikums halbjährlich über wichtige Gesundheitsthemen wie Prävention, Erkrankungen und Therapiemöglichkeiten.


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