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Medizin und Gesundheit | Archiv Archivierte Mitteilung

Weltklassesportler wird am Ortenau Klinikum Kehl operiert

Jonas Mögenburg ist der Sohn des Olympiasiegers Dietmar Mögenburg (1984 in Los Angeles, Hochsprung). Er wurde am 18.02.1990 in Köln geboren und ist auch dort aufgewachsen. Wie sein berühmter Vater betreibt auch er seit seiner frühesten Kindheit Leistungssport auf höchstem Niveau. Derzeit wird er am Ortenau Klinikum Kehl behandelt. Im Interview spricht der 26-Jährige über seine Erfolge im Weitsprung, Sportverletzungen und erzählt, warum er sich am Ortenau Klinikum Kehl gut aufgehoben fühlt.

Jonas Mögenburg ist der Sohn des Olympiasiegers Dietmar Mögenburg (1984 in Los Angeles, Hochsprung) und wird derzeit am Ortenau Klinikum Kehl behandelt.

Herr Mögenburg, Sie leben und starten im Weitsprung für Norwegen. Warum sind Sie für Ihre Behandlung nach Deutschland gekommen? Warum haben Sie sich für das Ortenau Klinikum Kehl entschieden?
Wir kennen einen Physiotherapeuten, zu welchem wir sehr viel Vertrauen haben. Er hat uns Herrn Dr. Hefner weiter empfohlen und an ihn weitervermittelt.

Was schätzen Sie an der Behandlung/Betreuung im Ortenau Klinikum Kehl?
Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben. Alle Schwestern und Ärzte sind sehr nett. Es gefällt mir sehr gut. Ich habe keine Schmerzen, alles prima.

Sie haben bei uns im Ortenau Klinikum Kehl ihr Knie operieren lassen. War dies eine Sportverletzung? Wie kam es hierzu?
Ich denke schon, dass es eine Sportverletzung war. Letztlich war es eine Überbelastung des Knies. Das erste Mal verspürte ich vor vier Jahren Schmerzen im Knie. Es wurde immer schlimmer. Letztes Jahr konnte ich kaum mehr trainieren und habe nur zwei Wettkämpfe bestritten.

Was sind typische Verletzungen beim Weitsprung?

Zerrungen. Es kann aber alles was belastet wird verletzt werden. Überwiegend die Oberschenkel, Knie, Füße, besonders auch die Achillessehnen.


Muss man Ihrer Meinung nach als Spitzensportler öfter medizinisch behandelt werden?

Dies war meine erste OP. Aber physiotherapeutisch wird man als Leistungssportler häufig behandelt. Bisher hatte ich nur den Fuß umgeknickt, allerdings war ich da zehn oder zwölf Jahre alt. Ich habe einen sehr guten Physiotherapeuten, der mich bisher immer wieder hergestellt hat.

Wer ist ihr größtes Vorbild? Mit welchem Sportler würden Sie gerne einmal trainieren?
(Überlegt eine Weile) Ich würde sagen Bob Beamon, Olympiasieger 1968 im Weitsprung und Weltrekordhalter mit einer Weite von 8,90m.  Eigentlich habe ich aber kein richtiges Vorbild. Zum Beispiel springt Irving Saladino auch sehr schön. Ich schaue mir gerne auf Youtube die Sprünge der Top 10 im Weitsprung an. Einen bestimmten Sportler, mit dem ich trainieren möchte habe ich nicht. Ich bin nicht verrückt nach Berühmtheiten, weil Sie einen großen Namen haben. Ich würde gerne mit ihnen trainieren, um etwas von ihnen zu lernen. Wenn sich etwas ergibt, nehme ich das sehr gerne an.

Was war ihr größter Erfolg?
Einmal deutscher Jugendmeister, dreimal norwegischer Juniormeister.

In wenigen Tagen finden die nächsten Olympischen Sommerspiele in Brasilien statt. Ihr Vater war Olympiasieger – ist es auch Ihr Traum, bei Olympia teilzunehmen oder sogar Olympiasieger zu werden?
Eigentlich war das für dieses Jahr geplant. 2011 war ich richtig gut, ich dachte jetzt geht es los, doch dann war ich häufig verletzt. Ich hoffe dass die Verletzungen jetzt aufhören, ich wieder richtig trainieren kann und es dann für Olympia reicht.

Sie tragen ein Trikot des TSV Bayer 04 Leverkusen. Sind Sie Fan des Vereins?
Ich bin ein großer Fan des Leichtathletikvereins Bayer Leverkusen. Ich habe selbst dort schon trainiert. Das ist ein toller Verein mit einer schönen Anlage und guten Trainern. Wenn ich eines Tages nach Deutschland zurückkehren sollte möchte ich in Bayer Leverkusen trainieren.

Interview: Lisa-Laura Westermann