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Editorial

die Entwicklung im Gesundheitswesen geht rasend schnell voran. Um auch in Zukunft

unseren Patientinnen und Patienten pflegerische sowie medizinische Leistungen

flächendeckend und auf qualitativ höchstem Niveau anbieten zu können, muss auch

das Ortenau Klinikum seine Strukturen fortlaufend an diese Entwicklung anpassen.

Deshalb diskutiert und erarbeitet das Ortenau Klinikum gemeinsam mit seinem Träger

Ortenaukreis derzeit eine „Agenda 2030“. Mit ihr wollen wir die Neuordnung unserer

Klinikstrukturen mittel- und langfristig planen. Für die mittelfristige Planung ist mit dem

„Modell Landrat“ ein Konzept beschlossen, das wir bereits umsetzen. Im Laufe dieses

Jahres werden die Kreisgremien zudem ein langfristiges Konzept über das Jahr 2030

hinaus beschließen (s. Seite 12-15).

Die wesentlichen Änderungen durch das „Modell Landrat“ bestehen in der Aufgabe des

Gengenbacher Standortes als Akutkrankenhaus, in der Verlegung der Orthopädie von

Gengenbach nach Kehl und in der organisatorischen Zusammenführung des Ortenau

Klinikums Kehl mit dem Offenburger Haus bis spätestens Ende 2018. Die Vorbereitungen

sind sehr gut angelaufen. Für Gengenbach wurde noch Ende 2017 vom Kreistag des

Ortenaukreises ein zukunftsträchtiges Nachnutzungskonzept beschlossen. Auch die

Zusammenführung der Häuser in Kehl und in Offenburg geht, dank der seit vielen

Jahren bestehenden engen Kooperationen im pflegerischen und ärztlichen Bereich,

sehr gut voran. Ungeachtet dieser Vorbereitungen steht für unsere Patienten an beiden

Standorten das aktuelle medizinische Leistungsspektrum (s. Seite 54–58) bis Ende des

Jahres in vollem Umfang zur Verfügung.

Wie auch immer die Strukturen unseres künftigen Klinikverbundes aussehen werden:

Besonders wichtig ist mir als Intensivmediziner und Leitendem Notarzt, wie dem

gesamten Ortenau Klinikum, eine gute, medizinische Notfallversorgung im Ortenaukreis.

Immerhin erhalten in den Notaufnahmen unserer Kliniken pro Jahr rund 130.000

Patienten eine Akutversorgung. Diese Notfallversorgung werden wir auch nach der

Umsetzung der „Agenda 2030“ in enger Kooperation mit den Rettungsdiensten und den

niedergelassenen Ärzten sicherstellen.

Denn im Notfall ist schnelle Hilfe besonders wichtig. Auch Sie können etwa bei

einem drohenden plötzlichen Herztod eines Angehörigen oder auch einer fremden

Person wichtige Hilfe leisten. Wie Sie als Ersthelfer Leben retten können, erfahren Sie

neben vielen wissenswerten Informationen zum Thema Gesundheit und dem großen

Leistungsspektrum unserer Kliniken in diesem Heft.

Im Namen aller fünf Direktionen des Ortenau Klinikums, jeweils bestehend aus

Ärztlichem Direktor, Pflegedirektor und Verwaltungsdirektor, wünsche ich Ihnen und

Ihren Familien alles Gute.

Ihr

Dr. Rolf Ermerling

Ärztlicher Direktor des Ortenau Klinikums Kehl

Liebe Patientinnen und Patienten,

liebe Leserinnen und Leser,

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ORTENAU

GESUNDHEITSWELT