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Ortenau Gesundheitswelt 6

Darmschleimhaut Darmpolyp Endoskop mit Minikamera Schlinge 12 ORTENAU GESUNDHEITSWELT Darmpolypen können bei der Darmspiegelung entdeckt und mit Hilfe einer Schlinge restlos entfernt werden. Die Behandlung ist absolut schmerzfrei. Bewegung trotz(t) Krebs Wer regelmäßig Sport treibt, tut seinem Darm etwas Gutes – das ist wissenschaft- lich erwiesen. „Wir wissen, dass körperlich aktive Menschen ihr Darmkrebs-Risiko gegenüber Inaktiven erheblich reduzieren können“, betont Dr. Andreas Jakob, Leiter des Onkologischen Zentrums Ortenau. Wie diese Bewegung aussieht, bleibt je- dem Menschen selbst überlassen: Joggen, Schwimmen oder Tennis – auch regelmä- ßige Spaziergänge, Fahrradfahren, Tanzen oder ausgedehnte Gartenarbeit halten fit. Übrigens: Sport spielt nicht nur bei der Prävention eine wichtige Rolle. Auch Krebspatienten profitieren von körper- licher Aktivität. „Sport und Bewegung stär- ken den Körper und die Seele. Durch Sport lässt sich auch dem Muskelabbau als Folge einer Krebstherapie entgegenwirken. Au- ßerdem belebt die Bewegung das Immun- system und die Psyche. Deshalb ermutigen wir unsere Patienten schon während ihres stationären Aufenthalts bei uns zu kleinen Gymnastik-Übungen oder einer Runde am Fahrradergometer“, so Dr. Jakob. Schluss mit dem Rauchen Wenn Sie Raucher sind: Drücken Sie Ihre letzte Zigarette besser heute als morgen aus. 250 Substanzen einer Zigarette gelten als giftig, 40 davon sind krebserregend. Zwar ist Lungenkrebs die häufigste Krebsart unter Rauchern, doch sind auch andere Tumor- formen, wie beispielsweise Darmkrebs, bei Rauchern deutlich gehäuft. Tabak schädigt auch eine Vielzahl weiterer Organe. Wer beim Aufhören Hilfe braucht, kann sich an seinen Hausarzt oder eine der zahlreichen Selbsthilfegruppen wenden. Alkohol nur in Maßen DerregelmäßigeKonsumvonAlkoholkann das Krebsrisiko deutlich erhöhen. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung soll- ten Frauen nicht mehr als 10 Gramm Alko- hol (zum Beispiel enthalten in einem Ach- tel Wein oder einem Viertelliter Bier) und Männer nicht mehr als 20 Gramm pro Tag zu sich nehmen. An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte man überhaupt keinen Al- kohol trinken und lieber zu alkoholfreiem Bier oder Saftschorlen greifen. Die Darmspiegelung Aufklären, Mut machen, Hilfen an- bieten: Ziel der Vortragsreihe Le- benKrebsLeben ist es, den Dialog zwischen medizinischen Experten sowie Patientinnen und Patienten zu fördern, Unterstützung zu bieten und Begegnungen zwischen Betrof- fenen zu ermöglichen. Weitere Informationen zur Vor- tragsreihe finden Sie auf Seite 19 in dieser Ausgabe Ihrer Patien- tenzeitschrift. Leben Krebs Leben info Erfahrungen austauschen, Hilfe finden Weil sich Betroffene gegenseitig un- terstützen wollten, entstand 1982 die ILCO-Gruppe in Offenburg. Darmkrebs- betroffene, Stomaträger sowie deren Angehörige können sich hier mit ande- ren Betroffenen austauschen. Außerdem helfen die ILCO-Mitarbeiter, die meist ebenfalls von der Krankheit betroffen sind. Sie berichten von ih- ren Erfahrungen und geben auch ganz praktische Unterstützung. In Offenburg finden die ILCO-Treffen alle zwei Mo- nate statt, jeweils am letzten Montag in den ungeraden Monaten um 15 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus der Auferstehungsgemeinde Offenburg, Hölderlinstrasse 3, 77654 Offenburg. kontakt Deutsche ILCO e.V. ILCO-Gruppe Offenburg Gerda Rosewich Tel. 07807 2570 info@ilco.de www.ilco.de REPORTAGE

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